Payment: Sichere & beliebte Zahlungsarten in Onlineshops
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Sichere & bevorzugte Zahlungsarten & Payment in Onlineshops

Sichere & bevorzugte Zahlungsarten & Payment in Onlineshops

ePayment & eCommerce gehören zusammen. Eine Auswahl an sicheren, vertrauenswürdigen, bequemen und beliebten Zahlungsarten im Onlineshop anzubieten, ist entscheidend für zufriedene Kunden und gelingenden Verkauf. Vertraute und bewährte Zahlungsarten sorgen für eine hohe Conversion-Rate, weil es zu weniger Kaufabbrüchen kommt. Sicheres Bezahlen im Shop ist also für die Kunden ausschlaggebend.

Viele Vorteile durch seriöse Zahlungsdienstleister

Damit eCommerce-Händler nicht für jede Zahlungsart Verträge mit einzelnen Zahlungsanbietern und entsprechenden Gebühren abschließen müssen, lohnt es sich auf seriöse Zahlungsabwickler oder Zahlungsdienstleister wie PayPal, Mollie oder Unzer zu setzen. Dies hat große Vorteile: Einfache Integration verschiedener Zahlungsmethoden im Check-out, Zahlungsabwicklung durch Zahlungsdienstleister, zentrale Steuerung über alle Zahlungsarten und Beträge, Forderungsmanagement, geringere Gebühren und kaum Risiko für Zahlungsausfälle.

eCommerce-Händler sollten vor Beauftragung eines Zahlungsdienstleisters die Gebühren vergleichen, die erhoben werden. Der passende Zahlungsdienstleister hat die wichtigsten Zahlungsmethoden für die Kundschaft im Portfolio, die Bezahlmethoden sind sicher, die Gebühren sind transparent, angemessen und die enthaltenen Leistungen sind passgenau.

Bewährte Payment Anbieter für Shops sind PayPal, Mollie & Unzer

Cartodesign arbeitet, neben der beliebtesten Zahllösung im Onlineshop PayPal, mit Mollie zusammen. Der niederländische Zahlungsdienstleister Mollie ist sehr einfach in der Umsetzung, denn es erfordert nur die einmalige Registrierung, um im Dashboard die akzeptierten Zahlungsarten zu aktivieren. Mollie betreut mehr als 250.000 Unternehmen in ganz Europa mit einer All-in-One-Lösung für einfache, sichere Zahlungen sowie das Finanzmanagement.

Neben Mollie ist unser weiterer Partner Unzer – ehemals heidelpay. Unzer bietet Zahlungslösungen für über 85.000 Kunden in Europa an. Auf der Plattform UnzerOne können Betriebe und Großunternehmen Kundendaten, Verkaufsdaten und Produktdaten an einem Ort und in Echtzeit abrufen.

Alle drei Zahlungsanbieter nutzen sogenannte Payment Walls, die alle Zahlungen von Kunden annehmen und verarbeiten können. Zum Finanzmanagement eines Zahlungsdienstleisters können darüber hinaus die Bonitätsprüfung, die Annahme von Kundenzahlungen, die treuhänderische Verwaltung von Einnahmen, die Zahlungen an den Onlineshop, Rückerstattungen und rechtliche Schritte bei Zahlungsausfall zählen.

Beliebteste Payment & Zahlungsarten im Überblick

Welche Zahlungsarten die beliebtesten sind, hat der Onlinehandelsverband Händlerbund in einer aktuellen Umfrage zu Payments im Onlinehandel herausgefunden: „Auch in diesem Jahr führt PayPal die Hitliste der beliebtesten Zahlungsarten mit einem Anteil von 91% an. Während Lastschrift mit 31% und Ratenkauf mit 14% leicht verlieren, nimmt der Anteil der Zahlungen mit Kreditkarte zu (60%). Neu dabei in 2023 waren zudem Klarna (36%), Apple Pay (19%) und Nachnahme (8%).“

Quelle: Seite 6 https://drive.google.com/file/d/1IOEqh-QcVds5GDRAfW4-OHvVZ1CzQFMc/view?pli=1

Auch die aktuelle Studie des EHI Retail Instituts evaluiert die Entwicklung an Zahlungsarten im eCommerce und kommt zu ähnlichen Ergebnissen: PayPal bleibt weiterhin die beliebteste Zahlungsart im deutschen eCommerce. Kauf auf Rechnung positioniert sich auf Platz zwei. Vermehrt nachgefragt wurden Ratenkauf und Vorkasse.

Mobile Payment gewinnt laut Statistiken dabei generell an Bedeutung: Alle befragten Unternehmen erwarten einen Anstieg des Transaktionsanteils der Mobile-Payment-Lösungen in den nächsten drei Jahren. Die Anzahl an Onlineshops, die mobile Bezahlverfahren wie Apple Pay und/oder Google Pay im Check-out anbieten, sind im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Um diverse Zielgruppen nicht von vorneherein auszuschließen, raten wir als professioneller Dienstleister dazu, nicht nur Apple Pay oder nur Google Pay anzubieten, sondern stets beide.

Integration von PayPal Check-out & PayPal Express

PayPal und Mollie haben sogar eine Integration in der JTL-Warenwirtschaft, was sie beide für die Nutzung in Onlineshops prädestiniert. Wir empfehlen darüber hinaus aktuell die Integration von PayPal Check-out und PayPal Express. Die Nutzung dieser Systeme sorgt dafür, dass der Kaufprozess ausfallsicher gestaltet werden kann. Bei technischen Problemen kann immer eines genutzt werden und der Onlinebezahlvorgang ist sicher.

PayPal Check-out bietet hohe Flexibilität und optimierte Nutzerfreundlichkeit. Bei Integration von PayPal Express wird im Artikeldetail, Warenkorb sowie Check-out ein zusätzlicher PayPal-Button angezeigt. Die Kunden brauchen nicht den üblichen Check-out zu durchlaufen samt Angabe der Adressdaten, die in PayPal bereits hinterlegt sind.

Integrierte 1-Click-Bestellung oder 1-Click-Check-out wie PayPal-Express schließen den Kauf im Onlineshop in einem Schritt – der so genannten Fastlane – ab. Allerdings können Lieferadresse und Rechnungsadresse nicht separat erstellt werden. Und es werden keine Gutscheine sowie Rabattcodes berücksichtigt.

Amazon-Pay & Login funktioniert genauso wie PayPal-Express, nur dass die Zahlungs-Abwicklung sich über die bei Amazon hinterlegten Zahlarten vollzieht.

Trends im digitalen Zahlungsverkehr

Die Rahmenbedingungen für den digitalen und sicheren Zahlungsverkehr in Onlineshops werden auf europäischer Ebene gestaltet. Die Richtlinie PSD2 der Europäischen Union fördert die Entwicklung innovativer Online- und mobiler Zahlungsmöglichkeiten und sorgt für mehr Sicherheit bei Zahlungen sowie für einen verbesserten Verbraucherschutz. Technologien wie SSL-Verschlüsselung, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Tokenisierung wurden und werden dafür entwickelt, um sensible Bankdaten zu schützen.

Neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen zeichnen sich einige spannende Trends im digitalen Zahlungsverkehr ab: Während bewährte Bezahlmethoden wie Kreditkarten und Kauf auf Rechnung sowie PayPal weiterhin weit verbreitet und beliebt sind, kommen neue Zahlarten und Payment Lösungen auf den Markt.

  • Das schwedische FinTech-Unternehmen Brite nutzt die Open-Banking-Technologie, um Zahlungen zwischen eCommerce-Händlern und Kunden durchzuführen. Zahlungen mit der Lösung „Pay by Bank“ werden direkt von einem Konto auf ein anderes übertragen, ohne dass zwischengeschaltete Service-Provider oder Zahlungsinstrumente wie Kreditkarten erforderlich sind. Kunden loggen sich direkt im Bezahlprozess in das Bankkonto ein und veranlassen die Überweisung, ohne zur Bank wechseln zu müssen.
  • Kryptowährungen wie Bitcoin sind beliebt bei jüngeren und technikaffinen Käufern. Immer mehr Onlineshops akzeptieren Zahlungsmethoden wie Kryptowährungen auf Blockchain-Basis. Banken und die europäische Bankenaufsicht BaFin raten allerdings von Bitcoin ab. Mehr Potenzial werde in der Blockchain-Technologie für sichere und transparente Transaktionen gesehen.
  • Biometrische Zahlungen durch Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Stimmerkennung könnten die Zahlung noch bequemer und sicherer machen.
  • Voice Commerce: Mit Sprachassistenten Amazon Alexa oder Google Assistant ist es bereits möglich, Einkäufe per Spracheingabe zu tätigen – inklusive Zahlungsabwicklung.
  • Abonnementbasierte Zahlungssysteme wie Memberships oder Abos mit automatisierten Zahlungen eignen sich sehr für treue Kundschaft.
  • KI-gestützte Zahlungsprozesse helfen Zahlungen zu personalisieren und Betrug in Echtzeit zu verhindern.

 

Die Europäische Zentralbank plant derweil eine neue Zahlungsmöglichkeit – den digitalen Euro. Dieser soll die Vorteile von Kryptowährungen und traditionellem Bargeld vereinen und dabei datenschutzfreundlicher und kostengünstiger als gängige digitale Zahlungsdienste sein. Ende 2025 wird im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) über das weitere Vorgehen abgestimmt. Eine Einführung für den digitalen Euro wäre frühestens für 2030 geplant.